| Akupunktur und Moxibustion |
|
| Die Akupunktur reguliert und harmonisiert den Fluss der Lebensenergie - im Chinesischen "Qi" genannt - im gesamten Organismus. Das "Qi" fließt in einem Netzwerk von Kanälen, den sogenannten Meridianen. Sie verbinden die Organe, die Gewebe und Sinnesorgane miteinander. Zur Regulation und Stärkung des "Qi" werden die auf den Meridianen gelegenen Akupunktur-Punkte mit Nadeln stimuliert oder mit Beifußkraut (Moxibustion) erwärmt. |
|
| Die verwendeten Einmal-Nadeln sind haarfein (Durchmesser 0.12 - 0.2 mm) und können deshalb schmerzfrei in die Akupunktur-Punkte gesetzt werden; der Patient spürt kurzzeitig ein leichtes Kribbeln, Taubheit, Ziehen oder Schweregefühl. |
|
| Diese sogenannte "Deqi" Empfindung ist allerdings für die Wirkung der Akupunktur zwingend erforderlich. Hat der Patient keine der beschriebenen Empfindungen, bleibt die Behandlung meist erfolglos. |
|
| Je nach den individuellen Erfordernissen werden in einer Behandlung 6-12 Nadeln gesetzt. Nach der üblichen Verweildauer von 20 Min. fühlt sich der Patient meist sehr entspannt und gekräftigt. Nach einer Behandlungsserie von 10-12 Behandlungen ist in der Regel eine Besserung sicht- und fühlbar. |
|
Bei der Moxibustion, die zusammen mit der Akupunktur, oder auch allein durchgeführt wird, werden getrocknete und zerkleinerte Blätter des Beifußes (Artemisia vulgaris) auf den Nadeln oder direkt auf den Akupunkturpunkten verbrannt. Diese Methode ist besonders zur Stärkung des Organismus und bei rheumatischen Krankheiten wirksam.
|
|